Fachplanung und Baubegleitung
Was Kann man sich unter einer energetischen Fachplanung und Baubegleitung durch eine Energieberatung vorstellen?
Wichtig zu wissen:
Die Fachplanung und Baubegleitung durch eine Energieberatung beinhaltet
- die Benennung der Anforderungen an Wärmeschutzmaßnahmen als Grundlage von Förderungen,
- die Überwachung der korrekten Ausführung aus energetischer Sicht,
- die Entwicklung begleitender Konzepte zur Lüftung, zur Luftdichtigkeit und zur Wärmebrückenminimierung
- und wird ebenfalls gefördert mit 50% der Kosten (maximal 2.500 EUR) bei Einfamilienwohnhäusern.
Die Fachplanung und Baubegleitung durch eine Energieberatung ersetzt nicht
- die Ausführungsplanung und Bauleitung durch einen Architekten bzw.
- die Fachplanung eines Handwerksbetriebs.
Was selbstverständlich ist: Wir arbeiten im Rahmen der Ausführung mit allen an der Sanierung beteiligten Firmen eng zusammen.
Grundsätzlich wird zwischen einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) und einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade unterschieden. Bei einem WDSV hängen die Dämmung und die feuchtigkeitsabweisende Putzschicht zusammen. Bei einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade ist hingegen die Dämmung vor Feuchtigkeit geschützt, da zwischen Dämmung und Fassade eine Hinterlüftung vorgesehen ist. Eine fachgerechte Ausführung beider Varianten kann nur im Rahmen einer Baubegleitung sichergestellt werden.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer Zwischensparren- und einer Aufsparrendämmung. Auch eine Kombination ist denkbar. Wichtig ist im Dachbereich, dass hier der Feuchtigkeitsschutz sichergestellt wird. Nach innen muss die Dämmung vor der Feuchtigkeit der Innenräume grundlegend geschützt werden. Nach außen muss die Feuchtigkeit entweichen können. Um spätere Probleme auszuschließen, ist eine Baubegleitung sehr sinnvoll.
Die Vielzahl an Heizungsvarianten gilt es genau im Blick zu behalten. Wichtig ist hierbei, dass die Dimensionierung der Heizung (ausgedrückt in kW-Leistung) dem Gebäudezustand entspricht. Zu große Heizungsanlagen sind nicht - wie man vielleicht glaubt - besser, sondern verbrauchen zu viel Energie.
Auch wenn PV-Anlagen aktuell nicht gefördert werden, so machen Sie trotzdem Sinn: Zum einen kann damit eine Wärmepumpe unterstützt werden - zum anderen können auch ein Elektroauto oder sogar eine Klimaanlage im Sommer, wenn die Sonne am höchsten steht, betrieben werden.
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Fotonachweise siehe Impressum:
Obereres Bild: istock.com Nr. 1536213053
viertes und fünftes Foto von oben: stutterstock.com Nr.380850184 und 2041335314
Alle weiteren Fotos sind eigene Fotos
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